Sicherheit und Nebenwirkungen des Impfstoffs
Der Impfstoff gegen die Grippe vom Typ A/H1N1 wurde von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMEA) genehmigt und ist also sicher, wie jeder andere Impfstoff oder jedes andere Arzneimittel, der bzw. das in unserem Land vermarktet wird.
Genau wie bei jedem Arzneimittel können Nebenwirkungen eintreten, aber sie sind meistens nicht schlimm.
Genauso wie bei jeder Impfung kann es einige Tage lang an der Einstichstelle zu einer Schwellung und Rötung kommen. Es kann auch jucken oder etwas schmerzen. Das wird nach einigen Tagen von selbst verschwinden.
Etwas Müdigkeit, ein leichter Anstieg der Temperatur, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen können eventuell auftreten. Sie können auch etwas schwitzen oder frösteln, genauso wie bei jedem Grippebeginn. Dies wird auch meistens spontan abklingen.
Eine schmerzhafte Schwellung kann in der Achsel, dem Hals oder der Leiste an der geimpften Seite vorkommen. Obwohl diese Schwellung meistens ohne Behandlung heilt, ist es empfehlenswert, Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin anzurufen.
Eine allergische Reaktion, die sich über den geimpften Arm hinaus ausdehnt, kann in außergewöhnlichen Fällen auftreten. Rufen Sie in diesem Fall Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin an.
Andere viel seltenere Nebenwirkungen sind: Schläfrigkeit, Ohrensausen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautausbruch oder Jucken.
Sehr selten kann auch zu Blutungen oder großen Blutergüssen oder auch zu Problemen mit den Blutgefäßen, dem Gehirn oder den Nerven kommen. In einem solchen Fall rufen Sie unmittelbar Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin an.
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